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Provinz Manu

Der Nationalpark Parque Nacional del Manu
Von der Stadt Cusco 280 km auf der Strasse Cusco-Paucartambo (12 Stunden mit einem Fahrzeug mit Allradantrieb) erreicht man den Ort Atalaya. Von dort aus geht die Reise auf dem Wasserweg zum Ort Boca Manu (7 Stunden mit dem Boot). Von dort nimmt man ein Boot auf dem Fluss Río Madre de Dios bis in den Park. Man erreicht den Ort Boca Manu auch mit Sportflugzeugen von Cusco aus (45 Minuten).

Der 1692137 Hektar grosse Park liegt teil in der Region Cusco und teils in der Region Madre de Dios und umfasst praktisch das gesammte Flussgebiet des Flusses Río Manu. Seit 1977 gilt der Nationalpark Parque Nacional del Manu auch als Kernzone des Naturschutzgebiets Reserva de la Biosfera del Manu, die im Jahr 1987 von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt wurde. Obwohl der Zutritt zum Park nicht frei erlaubt ist, können Touristen zu verschiedenen Hotelanlagen einreisen, die mit Sondergenehmigung im Inneren des Parks errichtet wurden,oder zu Unterkünften in der den Park umgebenden besiedelte Zone.

 

In dem Naturpark gibt es eine grosse Vielfalt von Tierarten: über 800 Vogelarten: darunter Gallito de las Rocas (Felsenhähnchen) und Espátula Rosada; 200 Säugetierarten: darunter Mono Choro Común, Maquisapa Negro, Lobo de Río, Jaguar, Tigrillo, Oso de Anteojos (Brillenbär) und Taruca; über 100 Fledermausarten.

Sehenswert sind auch die teils über 45 Meter hohen Bäume mit den bis zu 3 Meter dicken Stämmen. Hier kommen zahlreiche tropische Baumarten vor, darunter Cetico, Topa, Cedro, Tornillo, Lupuna Blanca und Mata Palo.

Derzeit existieren im Nationalpark Parque Nacional del Manu 30 Bauerngemeinden, in denen Quetschua, die Sprache der Inkas, gesprochen wird. Es gibt auch zahlreiche Gemeinden der Einheimischen Urbewohner des Amazonasbeckens, darunter die Stämme: Matsiguenka, Amahuaca, Yaminahua, Piro, Amarakaeri, Huashipaire und Nahua.


20/06/06

 
 
 
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