
Geschrieben von:
peru.travel
Tuesday, December 14, 2021
Es wurde eine Mumie zwischen 1200 und 800 Jahre alt aus der Prä-Inka-Zeit, in Peru gefunden. Der Fund hat das Interesse von Archäologen und anderen Fachleuten auf diesem Gebiet geweckt, da die entdeckten Überreste mit einem Seil gefesselt waren, was bei anderen Mumienfunden noch nie vorgekommen ist.
Forscher der Universidad Nacional Mayor de San Marcos (UNMSM) arbeiteten an der archäologischen Stätte Cajamarquilla im Bezirk Chosica in Lima, als sie die Mumie zusammen mit einer Reihe von Überresten und Gegenständen entdeckten. Nach einer vollständigen Ausgrabung des leblosen Körpers wurde festgestellt, dass es sich um eine männliche Person handeln könnte, die zum Zeitpunkt ihres Todes zwischen 18 und 22 Jahre alt gewesen sein musste.
Ein weiteres auffälliges Merkmal ist, dass dieser Mann seine Hände über dem Gesicht hatte und sein Gesicht vollständig bedeckte. Nach Angaben der Forscher der Zone, handelt es sich dabei um einen Bestattungsbrauch im Süden Perus.
Cajamarquilla liegt etwa 25 Kilometer vom Stadtzentrum Limas entfernt und war während der Entwicklung der Lima- und Ychsma-Kultur ein wichtiges Handels-, Verwaltungs-, Haushalts- und Wohnzentrum. In der Nähe der Überreste dieser Lehmstadt wurden mehrere Ausgrabungen durchgeführt, die zur Entdeckung der Mumie führten, welche die archäologische und kulturelle Szene in Peru lahmlegte.

Es wurde eine Mumie zwischen 1200 und 800 Jahre alt aus der Prä-Inka-Zeit, in Peru gefunden. Kredit: UNMSM.
Es ist nicht die einzige Entdeckung
Die Mumie befand sich in einer Grabkammer. Sie war etwa drei Meter lang und 1,40 Meter tief. Neben dem verstorbenen Mann wurden auch die Überreste eines Andenmeerschweinchens, eines mutmaßlichen Hundes, Maisreste und anderes Gemüse gefunden."
Es ist uns gelungen, eine Mumie zu entdecken, die sich in einer unterirdischen kegelförmigen Grabanlage befand. Als wir die Merkmale sahen, war es eine Mumie, die mit Seilen gefesselt war. Diese Besonderheit ist in diesem Bestattungskontext einzigartig", erklärte Pieter Van Dalen, der für das Projekt Cajamarquilla zuständige Archäologe, gegenüber der Agentur AFP.
Nach Angaben von UNMSM-Forschern wurde Cajamarquilla um 200 v. Chr. erbaut und war bis etwa 1500 bewohnt. In ihrer Blützzeit war sie eine sehr wohlhabende Stadt, in der 10 bis 20 Tausend Menschen an der Entwicklung ihrer Straßen, Anlagen und Tempel beteiligt waren.
Die Tatsache
Cajamarquilla ist einer der größten archäologischen Komplexe in Lima, die Hauptstadt Perus. Es umfasst insgesamt 167 Hektar.
Quellen: CNN / Andina
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