
Geschrieben von:
peru.travel
Friday, April 3, 2020
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Angesichts der gegenwärtig in Peru herrschenden Notsituation haben die Museen Maßnahmen ergriffen, um der Leere in ihren Sälen entgegenzuwirken, und zwar vor allem durch ihre virtuellen Plattformen. Wenn die Besucher nicht die Kulturzentren aufsuchen können, dann kommen eben die Kulturzentren mithilfe des Internets zu ihnen nach Hause. Nachfolgend nennen wir Ihnen einige Museen, die Sie in aller Ruhe bequem von Zuhause aus besuchen können.
Larco-Museum
Eines der vollständigsten Kulturzentren in Lima ist das Larco-Museum. Diese Pinakothek war das erste Museum Lateinamerikas, das seine aus rund 45.000 Exponaten bestehende Sammlung elektronisch katalogisierte und sie dem nationalen und internationalen Publikum zugänglich machte. Darüber hinaus ermöglicht seine vielfältige Sammlung virtueller Ausstellungen, mehrere Themen von aktueller Relevanz aufzugreifen, wie zum Beispiel: Die Rolle der Frau im antiken Peru, die Früchte aus der damaligen Epoche, der heldenhafte Vorfahre der Moche, der Tod im antiken Peru und andere Themen. Erfahren Sie hier mehr.
Chavín-Nationalmuseum
Hier können Sie die 14 Säle dieses in der Region Ancash befindlichen Museums betreten, in denen Sie eine Reihe von Exponaten finden, die den hohen Entwicklungsstand der Chavín-Kultur veranschaulichen. Die herausragendsten Stücke der Sammlung sind der Tello-Obelisk, eine über zwei Meter hohe prismatische Skulptur, und die sog. „cabezas clavas“ (in Stein gehauene Köpfe von Fabelwesen), die sich vor Jahrhunderten an den Wänden des Tempels Chavín de Huántar befanden. Erfahren Sie hier mehr.

Hier können Sie die 14 Säle dieses in der Region Ancash befindlichen Museums betreten. Kredit: Juan Puelles / PromPerú.
Museum der Fundstätte Chan Chan
Während Ihres virtuellen Streifzugs durch dieses Museum in La Libertad, das sich direkt neben dem Archäologischen Komplex Chan Chan befindet, können Sie einen Rundgang durch seine fünf Themensäle machen, in denen etwa 15.000 Keramik-, Metall-, Textil- und Knochenreste von Menschen ausgestellt werden, die Teil der Chimú-Kultur waren. In einigen Sälen werden dem Besucher die im Moche-Tal angewandten Landwirtschafts- und Fischereitechniken erläutert. Erfahren Sie hier mehr.
Zentralmuseum (MUCEN)
Eines der ersten Kulturzentren, das auf die, durch das Coronavirus bedingte vorübergehende Schließung reagierte, war das Zentralmuseum (MUCEN). An diesem Ort finden sich peruanische Kunstwerke aus allen Zeiten, angefangen von archäologischen Exponaten bis hin zu Münz- und Banknotensammlungen. Ein Rundgang durch die einzelnen Säle dieses Museums ist eine echte Lernerfahrung, und inmitten der obligatorischen sozialen Isolation bietet sich nun die Möglichkeit, es virtuell zu entdecken. Erfahren Sie hier mehr.

Eines der ersten Kulturzentren, das auf die, durch das Coronavirus bedingte vorübergehende Schließung reagierte,
war das Zentralmuseum (MUCEN). Kredit: BCRP
Kloster Santa Catalina
Das Kloster Santa Catalina wurde gebaut, damit die Töchter der angesehensten Familien der Stadt Arequipa ihren eigenen Ort hatten, in dem sie ihrer religiösen Berufung nachgehen konnten. Wenn Sie also noch nicht die Gelegenheit hatten, es zu besuchen, dann können Sie dies jetzt virtuell nachholen. Auf Ihrem virtuellen Rundgang werden Sie die gepflasterten Wege und farbenfrohen Gebäude aus weißem und rosa Quaderstein zum Staunen bringen. Um wenn Sie es noch mystischer haben wollen, dann können Sie den Rundgang auch nachts durchführen. Erfahren Sie hier mehr.
Andere Ausstellungssäle haben bereits angekündigt, dass sie an dieser speziellen Art des Online-Auftritts arbeiten, um sie so bald wie möglich der breiten Öffentlichkeit anzubieten.
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