peru.travel
Das wichtigste Reiseziel in Peru zu erreichen ist keine leichte Aufgabe. Die besondere geographische Lage der Zitadelle und der tägliche Andrang von Besuchern, machen es erforderlich, Deinen Besuch nach Machu Picchu im Vorhinein zu planen und eine Reihe von Empfehlungen zu befolgen. Auf diese Weise wird der Besuch zu einem großartigen und angenehmen Erlebnis ohne Rückschläge.
Warum der Leitfaden so wichtig ist: Machu Picchu ist die Hauptattraktion Perus, und deshalb in vielen verschiedenen Programmen und Reisepaketen zu finden, oftmals Pauschalreisen. Hierbei handelt es sich um viele unterschiedliche Routen, Unterkünfte und Fahrpläne, die man allesamt berücksichtigen muss. Um die perfekte Option für sich zu entdecken, ist eine vorherige Recherche deshalb unerlässlich. Daher laden wir Dich ein in unserem Leitfaden zu stöbern und nützliche Tipps zu berücksichtigen, damit Dein Besuch nach Machu Picchu ein ganz besonderer wird.
Finde heraus wie man das berühmte archäologische Heiligtum in vollen Zügen genießen kann:
Wann verreisen?
Bevor eine Reise geplant wird, muss selbstverständlich die Aufhebung der verbindlichen Isolationsbestimmungen seitens der Regierung abgewartet werden. Man sollte sich vor dem Besuch nach Machu Picchu im Klaren sein, dass sich die Anlage bereits am Übergang zur Regenwaldregion befindet und man hier immer mit plötzlichen Regenfällen und einem wolkigen Wetter rechnen muss. Dies wiederum hinderte schon viele Touristen daran, die wunderbare Aussicht auf das Tal genießen zu können. Damit Dir dies nicht passiert, ist die ideale Zeit für einen Besuch der Zitadelle zwischen April und Oktober, da sich die Region rund um Cusco in diesen Monaten in der sogenannten Trockenzeit befindet, welche gekennzeichnet ist durch sonnige Tage mit Temperaturen zwischen 20°C am Tag und 10° C in der Nacht.
Das soll aber nicht bedeuten, dass Du eine schlechte Zeit haben wirst, wenn Du planst zwischen November und März nach Machu Picchu zu reisen. Zu dieser Jahreszeit kannst Du dir beispielsweise die geringere Besucherzahl zu nutzen machen und außerdem eine saftig-grüne Landschaft genießen, die oft von einem schimmernden Regenbogen untermalt wird.
Wie reist man an?
Es gibt zwei Möglichkeiten nach Machu Picchu zu gelangen. Am schnellsten und bequemsten ist die Fahrt mit dem Zug mit einer ungefähren Fahrtzeit von drei Stunden. Jeden Morgen fahren diese von Ollantaytambo nach Aguas Calientes (Stadt, die der Zitadelle am nächsten ist). Die Züge werden in verschiedene Klassen, Dienstleistungen und Annehmlichkeiten angeboten. Wer sich jedoch noch ein wenig akklimatisieren möchte, kann dies sehr gut in Ollantaytambo tun, hier gibt es mehrere Unterkünfte und auch einen kleinen Handwerksmarkt für alldiejenigen, die sich noch einen Tag Zeit nehmen möchten. Wer die Tour doch noch fortsetzten möchte kann dies auch mit einem der Minivans tun.
Eine weitere Möglichkeit ist, zu Fuß über den Inkapfad, nach Machu Picchu zu wandern. Viele Touristen möchten auf dem sogenannten Inka Trail laufen und buchen diese Tour sehr lange im Voraus. Trekking- und Abenteuerliebhaber werden diese Erfahrung zweifellos in Ekstase versetzen. Es handelt sich um eine drei- bis fünftägige Exkursion, die einen an seine Grenzen bringt und körperlich alles fordert. Der Genuss an wunderschönen Landschaften ist aber garantiert.

Am schnellsten und bequemsten ist die Fahrt mit dem Zug mit einer ungefähren Fahrtzeit von drei Stunden.
Kredit: Shakedown Team / PromPerú.
Wie finde ich einen Guide?
Aufgrund der Größe der Anlage und um stets die Sicherheit der Besucher gewährleisten zu können, muss Dich verpflichtend ein Fremdenführer während der Tour durch die Zitadelle begleiten. Der Guide wird Dich nicht nur mit wertvollen Informationen und Daten über die Geschichte der Inkas und den rätselhaften Ursprung von Machu Picchu versorgen, sondern auch bei unvorhergesehenen Ereignissen und möglichen schwierigen Situationen, Dein Ansprechpartner sein.
Was darf im Rucksack nicht fehlen?
Um den Rundgang durch die Anlage in vollen Zügen genießen zu können, sind folgende Dinge notwendig: Ein Dokument mit welchem Du dich ausweisen kannst wie ein Reisepass oder ein Personalausweis, feste und bequeme Trekkingschuhe, einen Regenmantel - auf die Gefahr hin, dass es regnen könnte -, Sonnencreme, eine (Film)Kamera, Mückenschutz und eine Flasche Wasser zur Abkühlung nach dem anstrengenden Rundgang.
Sei ein verantwortungsbewusster Besucher
Die wichtigste aller Empfehlungen ist allerdings, einen entsprechend verantwortungsvollen Umgang mit den Ornamenten der Anlage an den Tag zu legen und sich so aktiv am Erhalt der Ruine zu beteiligen. Wenn Du diesen heiligen und historischen Ort besuchen, versuche bitte, alle ausgeschilderten Hinweise und Schutzmaßnahmen einzuhalten, und nicht gegen sie zu verstoßen. Jeder Besucher sollte sich des kulturellen Wertes bewusst sein, den Machu Picchu darstellt, damit auch noch zukünftige Generationen seine Geschichte erleben und aus ihr lernen können.
Folgen Sie uns in den sozialen Netzwerken
Facebook | Twitter | Instagram | YouTube | TikTok
Verwandte Artikel

Inti Raymi: das wichtigste Fest des Inka-Reiches
Ein uraltes Fest zu Ehren des Sonnengottes, das die Kultur der alten Peruaner...

Die Festung „Sacsayhuamán“, ein Juwel der vorspanischen Geschichte
Mitten in der Stadt Cusco gibt es eine eindrucksvolle archäologische Anlage...

8 Sonderbarkeiten über Cusco von denen du bisher nichts wusstest
Du wirst überrascht sein wie viel Details in Cusco normalerweise übersehen werde